Zielgruppe:
Fachkräfte aus der sozialen Arbeit und der Pflege, Psycholog*innen (hier als Berufseinsteiger*innen zur Orientierung) gerne auch Fachkräfte aus der Schule, der Justiz oder der Medizin sowie Ehrenamtliche, die immer mehr in die Themen Flucht und Gewalt hinein geraten (Obdachlosenhilfe, Flüchtlingshilfe oder auch ’nur‘ beim Sport als Übungsleiter*in)
-> Gerne alle Interessierten, die beruflich oder im Ehrenamt mit traumatisierten Menschen in Beziehung gehen
Inhalte:
Was ist ein (Psycho-) Trauma?
Welche Ereignisse können eine Traumafolgestörung hervorrufen?
Welche Ereignisse lösen wahrscheinlicher eine Traumafolgestörung aus?
Entsteht nach einem traumatischen Ereignis immer eine überdauernde Traumafolgestörung?
Welche Traumafolgestörungen gibt es?
Wie definiert man laut ICD 11 eine PTBS?
Was passiert neurobiologisch bei einer Traumatisierung?
Was ist ein Trigger? Was ist eine Dissoziation?
Wie kann man den Betroffenen helfen?
Wie ist der Ablauf einer Traumatherapie und wie finde ich einen Traumatherapeuten?
Beschreibung:
Neben wertvollen Hintergrundinformationen lernen Sie Stabilisierungs- und Reorientierungsübungen kennen, die sofort im beruflichen Alltag umsetzbar sind: einerseits für einen sensiblen und grenzwahrenden Umgang mit traumatisierten Klient*innen und andererseits als Teil der Selbstfürsorge für einen gesunden Feierabend.
Zudem reflektieren Sie Ihre eigene Fachkraftrolle und setzen sich mit dem Thema der Sekundärtraumatisierung auseinander.
Zertifizierung:
Auf Wunsch gibt es ein Zertifikat von der GPTG e.V (https://www.gptg.eu/certificates). Die Zertifizierungskosten i.H.v. 30€,- sind dann von den Teilnehmenden selbst zu tragen.